Bindungsanalyse

 

Vertiefung der vorgeburtlichen Mutter-Kind-Beziehung

Rahmenbedingungen und Ablauf

Idealerweise beginnt die Bindungsanalyse vor der 20. Schwangerschaftswoche.


Die ersten beiden Treffen dienen der Erfassung der wichtigsten lebensgeschichtlichen Daten der schwangeren Frau und ihres sozialen Umfeldes sowie der derzeitigen Lebenssituation.


Dann beginnen die wöchentlichen Babystunden.
Zu Beginn jeder einzelnen Babystunde werden aktuelle Ereignisse und Befindlichkeiten besprochen.
Im Mittelpunkt der Babystunden steht die Begegnung mit dem ungeborenen Kind. Im Zustand der Entspannung wird die Schwangere angeleitet, sich mit ihrem Baby auf einen inneren Austausch einzulassen.


Die Kommunikation kann auf verschiedene Weise stattfinden.

  • Austausch von Mutter und Kind auf einer bildhaften Ebene
  • Begegnung in Form von inneren Dialogen
  • Kommunikation aufgrund der Wahrnehmung von Körperempfindungen

 

Bei Irritationen oder Schwierigkeiten ist Raum und Zeit, diesen nachzuspüren und sie zu bearbeiten.


Die Abschlussphase beginnt in der 37. Schwangerschaftswoche und endet etwa
zehn Tage vor dem errechneten Geburtstermin.
Nun beginnt die Mutter, sich von der Zeit der Schwangerschaft zu verabschieden. Das Baby wird auf den Übergang in die Welt draußen eingestimmt.

Ängste und innere Hemmnisse der Schwangeren können rechtzeitig erkannt und besprochen werden.
Mutter und Kind bereiten sich auf den körperlichen Geburtsvorgang vor, damit die Geburt zu einer bereichernden Erfahrung werden kann.

 

Erfahrungen

 

"Anna ist einfach ganz sie selber. Sie ist so klar und deutlich in dem was sie will und was sie nicht will. Eigentlich kann man mit ihr gar nichts falsch machen."